Über mich

Mein Name ist Evelyne und ich wohne in Thun, im schönen Berner Oberland - Schweiz.

 

Geboren wurde ich am 1. September 1943 in Glarus. Meine ersten vier Lebensjahre verbrachte ich mit meinen Eltern und den Schwestern Elisabeth und Marie-Louise in Bilten, wo mein Vater seiner beruflichen Tätigkeit nachging. Als ich vier Jahre alt war, zog meine Familie in den Kanton Aargau, nach Tegerfelden. Hier erweiterte sich unsere Familie 1952 um ein weiteres Mitglied, nämlich meinen Bruder Hans-Heinrich. Wir hatten das Glück, ein grosses Haus - mit Garten - bewohnen zu dürfen, das wir im Laufe der Jahre auch mit verschiedenen Katzenkindern teilten. Nach Abschluss meiner schulischen Ausbildung zog ich mit 17 Jahren ins Tessin nach Lugano, wo ich einige Zeit arbeitete. In dieser Zeit war nochmals ein Umzug meiner Familie angesagt und zwar in den Kanton Solothurn. Dort, in Balsthal, stiess 1961 unser erster Pudel Zora als weiteres Familienmitglied zu uns. Als mein Vater in Pension 1970 ging, wechselten meine Eltern in den Kanton Zürich nach Oberweningen ins neuerstellte, eigene Heim. Hier hauste fortan auch Zora's Nachfolgerin Tapsy.

 

Tapsy war auch der Trost meiner Mutter, als 1979 mein Vater im Alter von 76 Jahren starb. Sie half, dunkle Stunden besser zu ertragen und war Sinn und Lebenszweck, sowie der Anstoss, immer wieder nach draussen zu gehen und Bewegung in der Umgebung zu suchen. Die vierbeinige Freundin auszuführen war wohl meistens auch eine persönliche Wohltat.

 

Auch als schlussendlich Tapsy's Leben zu Ende ging, blieb die Liebe zu den Pudeln erhalten. Wieder kam eine kleines Hündchen namens Gypsy zu Mutter und ein Jahr später folgt die Gefährtin Maleika, sodass fortan ein Pudelpärchen das Haus in Oberweningen mit bewohnte.

 

So begleiten also seit vielen Jahren Pudel meinen Lebensweg und teilen mit mir Freude und Leid.

 

Im Sommer 1973 kam Zwergpudel Gina ( meine erste, eigene vierbeinige Freundin ) zu mir an meinen damaligen Wohnort Ostermundigen BE. 1988 erfüllte ich mir einen lange gehegten Traum und verlegte meinen Wohnsitz in Richtung Berge, nach Thun.

 

Ab 1989 war es Romina, die mir den Verlust von Gina etwas erträglicher machen konnte.

 

Seit 1996 hilft mir Désirée den Unfalltod von Romina zu verarbeiten und wir haben viel Spass zusammen bei Spiel und Sport. Seit 1991 begleitet uns auch unser Kamerad Ernest bei vielen Unternehmungen, spielt den Pudelsitter für Désirée und Babysitter für Enkeltöchterchen Zoe. Ernest hat sich zu einem begeisterten Hobbykoch entwickelt und verwöhnt uns Beide oftmals mit einem guten Essen. Wir unternehmen gemeinsam viele wunderschöne Wanderungen oder Spaziergänge in der näheren oder weiteren Umgebung. 

 

Leider musste ich auch von Désiree Abschied nehmen, was schlussendlich der Auslöser für einen gesundheitlichen Einbruch war. Während eines achtwöchigen Klinikaufenthaltes habe ich mich wieder finden und gesund nach Hause zurückkehren dürfen. Isabelle Grossenbacher hat mir dann angeboten, ich könnte an meinen freien Tagen ihren Monty zu mir nehmen, mit ihm spazieren gehen und mich trösten lassen.

 

Monty ist ein ganz besonderer Pudeljunge und hat mich sofort in sein Herz geschlossen. Nach zirka vier Wochen sind Monty, Isabelle und ich uns einig geworden, dass er sich für einen Verbleib bei mir entschieden hat. Ich glaube ganz fest, dass wir Beide füreinander bestimmt waren und so ist es gut, wie alles gekommen ist.

 

Im April 2007 ist dann nach einem Besuch von Katharina Bohnenblust die kleine, freche Holy einfach bei uns geblieben. Logisch, Monty war nicht sonderlich begeistert, schon wieder die Liebe teilen zu müssen. Ich denke jedoch, dass meine Zuneigung für alle Beide reicht.

 

Im Herbst 2007 durfte ich von meinem Berufsleben ganz Abschied nehmen. Nun geniesse ich mit meinen beiden Lieblingen die Freiheit, jeden Tag selber entscheiden zu können, was ich gerne tun möchte. Im Winter 2008 habe ich mich auch entschieden, meine langjährige Mitarbeit im schweizerischen Pudelclub, Regionalgruppe Bern niederzulegen. Mit der Wahl von Katharina Bohnenblust zur Präsidentin musste ich feststellen, dass es für mich schwierig wurde, meine Wünsche und Ziele mit ihren Ansichten in Einklang zu bringen. Ich denke jedoch, dass die unzähligen Arbeitsstunden für den Club trotzdem viele positive Seiten mit sich brachten und diesem zugute gekommen sind. Traurig ist lediglich, dass der Abschied eher von unguten Gefühlen begleitet war. Trotzdem wünsche ich dem Club eine weiterhin erspriessliche Arbeit zum Wohle unserer Pudel.

 

Trotz Unstimmigkeiten (siehe oben) habe ich mich entschlossen, die im Jahr 2001 von mir entworfene und gestaltete Homepage pudelbern.ch an den Schweiz. Pudelclub SPC Regionalgruppe Bern zu verschenken. Der Entschluss ist mir nicht leicht gefallen, habe ich doch hunderte von Arbeitsstunden, viel Freude und auch sehr viel Herzblut in die Seite investiert. Im Hinblick auf die vielen unbekannten Besucherinnen und Besucher möchte ich so das Weiterbestehen dieser Seite im zur Zeit bestehenden Umfang ermöglichen.

 

Nach der Pensionierung habe Ich meinen Platz im Leben gefunden. Ich bin für die Pro Senectute in der Computeria Thun tätig und helfe auch SeniorInnen, wenn sie mit den EDV Geräten nicht weiter wissen. Das macht Freude und ist für mich Erfüllung und Befriedigung.  

 

Viele schöne Stunden verbringen wir auch unterwegs auf Wanderungen in unserer noch schönen Schweiz. Ob bereits Bekannte oder neue Orte, zu entdecken gibt es immer wieder Neues. 

Am 20.06.2017 musste ich auch von Monty Abschied nehmen. Das tat so unendlich weh, hat er doch meinem Herzen ganz besonders nahe gestanden. Im Moment (20.09.2017) sind Holy und ich in Einbeck / Niedersachsen und wir werden noch einmal einen kleinen Welpen mit nach Hause nehmen. Ich denke, Holy wird sich freuen und mir tut die neue Aufgabe gut. Sylou, du bist so süss und wir heissen dich willkommen.